Kulm
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November

Mach dich bereit, deinem Gott zu begegnen.

Amos 4,12

Wenn wir in biblischer Übereinstimmung davon ausgehen, dass Gott Himmel und Erde erschaffen hat, dann fragen wir vielleicht, wie es möglich ist, sich auf die Begegnung mit einem so großen Gott vorzubereiten. Muss nicht die beste Tat vor ihm erblassen? Nach dem Buch Hiob, Kapitel 25, Vers 5–6, wird nicht einmal die Pracht des Universums Gottes Ansprüchen der Reinheit und Heiligkeit gerecht – wie viel weniger der kleine Mensch. Ein Abschnitt des Neuen Testaments fasst zusammen: „Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie bei Gott haben sollten, ...“ (Römer 3,22–23) Alle haben gesündigt. Die beste Tat verfehlt die von Gott geforderte Vollkommenheit. Aber so wie die Novemberschatten den baldigen Wechsel des Jahres ankündigen, so steht auch uns ein Wechsel bevor, wenn wir eines Tages diese Erde verlassen müssen, um vor Gott zu erscheinen. Muss er uns dann nicht verdammen, weil unser Lebenswerk nicht „vollkommen genug“ war? Wie aber können wir uns in rechter Weise vorbereiten? Jesus Christus sagt im Johannesevangelium: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ Er ist der Weg zu Gott, zum Vater. Er hat sein Leben am Kreuz unserer Sünden wegen gegeben, damit wir es erhalten; damit er unser Leben, unsere Wahrheit wird – vorausgesetzt wir sagen, durch ein schlichtes Gebet, „Ja“ zu ihm. Er hat getan, was in Gottes Augen „vollkommen genug“ ist, so dass unser Lebenswerk durch seine Vergebung „vollkommen genug“ sein wird. Dann haben wir uns bereit gemacht, ihm zu begegnen – nicht zur Verdammnis, sondern zum ewigen Leben.

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