Berghütte, Sportgastein, Österreich
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September

Hätte ich Glauben um Berge zu versetzen, aber keine Liebe, so wäre ich nichts.

1. Korinther 13,2

In dem Musical „Elisabeth“ heißt es in einem Lied: „Liebe kann vieles, doch manchmal ist Liebe nicht genug. Glaube ist stark, doch manchmal ist Glaube Selbstbetrug.“ Hier werden Glaube und Liebe losgelöst voneinander betrachtet; das Resultat ist Resignation und eine zerbrochene Ehe. Im Gegensatz zur zerbrochenen Beziehung des Kaiserpaars, wird uns in unserem Monatsvers eine ungeheuer kraftvolle Verbindung von Glaube und Liebe vorgestellt. Doch welcher Glaube? Welche Liebe? Wer in 1. Korinther 13 weiter liest, wird dort das berühmte „Hohelied der Liebe“ finden, das die perfekte und makellose Liebe beschreibt. Überprüfen Sie sich selbst – lässt sich Ihre Liebe zu Ehepartner, Eltern, Kind, mit der dort beschriebenen Liebe vergleichen? Eine solche Liebe ist erstrebenswert, und doch unmöglich von einem Menschen zu erreichen. Jesus Christus hingegen hat genau diese Liebe zu uns Menschen gehabt und hat sie durch sein Leben und seinen Tod unter Beweis gestellt. Der Glaube an Jesus Christus als Gottes Sohn, der sein Leben gegeben hat, damit wir ewiges Leben haben können, ist der Glaube von dem Paulus hier spricht. Glaube, nur mit dem Mund bekannt, kann aber Selbstbetrug sein. Glaube an Jesus soll mit Liebe verbunden sein; sein Leben als Vorbild und seine Worte als Wahrheit und Richtschnur für unser Leben gelten. Nur mit dieser Liebe verbunden, wird unser Glaube wirklich nützlich, und wir können uns nicht nur des ewigen Lebens sicher sein, sondern auch eines erfüllten irdischen Lebens.

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